#1 Fischer sind Naturschützer- oder? von josch 01.04.2013 16:51

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Fischer sind Naturschützer – oder ?

Welcher Fischer hat nicht schon manches Mal fast die Nerven weggeworfen, wenn es wieder einmal ein Schnurproblem gab. Seien es Schlaufen, Knoten oder Hänger - egal es ist ärgerlich. Anstatt entspannt seinem Hobby nachzugehen, heißt es entwirren und oftmals hilft sonst nichts mehr als einen Teil der Angelschnur abzuschneiden und die Montage neu vorzunehmen. Endlich kann´s mit dem Fischen weitergehen, aber da ist ja noch der Schnurknäuel im Gelände oder gar im Wasser. Jetzt entsorgen – keine Zeit, einstecken – ach was, später. So viel Geduld müsste man aber aufbringen, denn was kann denn die Natur dafür. Dieses Blässhuhn und die Möwe (Fotos) haben die Bekanntschaft mit der Angelschnur eines Fischerkollegen jedenfalls nicht überlebt.
Liebe Fischerfreunde, sprechen wir nicht nur davon, dass Fischer auch Naturschützer –bewahrer sind, halten wir uns auch bei so banalen Dingen, wie den eigenen Müll mitzunehmen oder ordnungsgemäß im nächsten Abfallbehälter zu entsorgen. Es wirft kein gutes Licht auf unsere Zunft, wenn Schnüre, Madendosen, Jausensackerl, Getränkeflaschen und –dosen etc. die Uferbereiche ver(un)zieren. Mit, von achtlos weggeworfenen Angelschnüren stranguliert aufgefundenen Tieren, wie dieses Blässhuhn, leistet der Verursacher uns allen einen Bärendienst.
Zeitdruck, Stress beim Fischen nicht aufkommen lassen (oftmals leichter gesagt als getan), denn Fischen ist Freizeitbeschäftigung und sollte helfen Alltagsstress abzubauen. Abfälle (Schnurreste) einstecken erfordert nur wenige Sekunden Zeit und erleichtert das eigene Gewissen!
Petri Heil !


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